Velotour Frankreich
vom Samstag, 20.04. bis Mittwoch, 24.04.2019

Inhaltsverzeichnis

20.04.2019  -  Mit dem Zug nach Laroche-Migennes
und 1. Etappe Migennes - Saint-Florentin

21.04.2019  -  2. Etappe Saint-Florentin - Chassignelles

22.04.2019  -  3. Etappe Chassignelles - Montbard - Pouilly-en-Auxois

23.04.2019  -  4. Etappe Pouilly-en-Auxois - Dijon - Dole

24.04.2019  -  Vorzeitige Rückfahrt mit der Bahn ab Dole


20.04.2019  -  Mit dem Zug nach Laroche-Migennes
und 1. Etappe Migennes - Saint-Florentin

Diesmal bin ich nicht allein unterwegs. Meine Begleiterin heisst Annette. Sie ist eine Chor-Kollegin von der kantorei pro musica. Seit letztem Sommer machen wir oft und gerne gemeinsame E-Bike-Touren.

Die Reise von Aarau, bzw. Zofingen nach Laroche-Migennes führt uns über Olten, Basel, Mulhouse, Culmont-Chalindrey und Dijon. Die Bahnfahrt ist lang, aber es klappt ausgezeichnet. Die Züge fahren alle pünktlich und wir haben in den Zügen immer genug Platz für uns und für die Velos.

Im Zug zwischen Dijon und Laroche-Migennes

Nach der Ankunft in Migennes fahren wir zuerst einen Kilometer nach Westen, an die Stelle wo der Canal-de-Bourgogne an die Yonne mündet. Das ist das westliche Ende des Kanals. Von hier wollen wir alles dem Canal-de-Bourgogne entlang bis an sein östliches Ende in Saint-Jean-de-Losne.

Canal-de-Bourgogne in Migennes

In Migennes, gerade gegenüber des Bahnhofs, stärken wir uns noch in einem Café, bevor die erste Etappe beginnt.

Da wir ja wegen der Anreise erst am Nachmittag abfahren können, machen wir heute nur eine Kurz-Etappe nach Saint-Florentin. Diese misst 23 km.

Kirche von Saint-Florentin in der Abendsonne

Hôtel Vieille France für die erste Übernachtung

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21.04.2019  -  2. Etappe Saint-Florentin - Chassignelles

Die heutige Etappe führt immer direkt dem Kanal entlang. Die Distanz beträgt 68 km.

In Tonnerre, nach etwa der halben Strecke, machen wir einen kurzen Halt.

Fosse Dionne in Tonnerre

Am Ziel in Chassignelles müssen wir noch eine Weile warten, bis das Hotel öffnet.

Das Hôtel de l'Ecluse 79 wird uns diese Nacht beherbergen.

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22.04.2019  -  3. Etappe Chassignelles - Montbard - Pouilly-en-Auxois

Heute fahren wir weiter dem Canal de Bourgogne entlang Richtung Süd-Osten. Heute ist es etwas weiter (84 km).

Eingang zum Scheiteltunnel (3'333 Meter)

Unser Hotel in Pouilly-en-Auxois heisst Hôtel du Commerce

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23.04.2019  -  4. Etappe Pouilly-en-Auxois - Dijon - Dole

Das Städtchen Pouilly-en-Auxois liegt über dem Scheiteltunnel des Kanals an dessen nord-westlichem Ende. Mit dem Velo müssen wir über dem Kanaltunnel den Hügel überqueren. Da der Kanal hier seinen höchsten Punkt erreicht hat, geht es ab jetzt Schleuse um Schleuse wieder hinunter. Die heutige Etappe führt über Dijon und Saint-Jean-de-Losne nach Dole. Das sind 115 km.

Hier bei dieser Schleuse in Saint-Jean-de-Losne ist das östliche Ende des Canal de Bourgogne.

Zwischen dem östlichen Ende des Canal de Bourgogne und dem westlichen Ende des Canal du Rhône au Rhin liegen etwa 4 km entlang der Saône.

Bei dieser Schleuse in Saint-Symphorien-sur-Saône beginnt der Canal du Rhône au Rhin

Am Canal du Rhône au Rhin

Stadt Dole mit Notre-Dame, Canal du Rhône au Rhin und Bootsvermieter Nicols

Im Hotel du Voyageur (unmittelbar beim Bahnhof Dole) werden wir heute übernachten.

Eigentlich wäre geplant, entlang des Canal du Rhône au Rhin bis an sein östliches Ende in Niffer und dann noch dem Rhein entlang bis nach Basel zu fahren. Leider ist für morgen eine Kaltfront prognostiziert, die in den nächsten Tagen für Kälte, Regen und morgen auch für starke Windböen sorgen wird. Wir entschliessen uns deshalb, die Tour zu unterbrechen, morgen mit der Bahn heimzufahren und die Tour zu einem späteren Zeitpunkt hier in Dole fortzusetzen.

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24.04.2019  -  Vorzeitige Rückfahrt mit der Bahn ab Dole

Mit dem Hôtel du Voyageur sind wir sehr zufrieden. Die Zimmer und das Essen sind sehr gut und der Preis ist äusserst moderat.

Da unser Zug erst am späten Vormittag fährt, machen wir mit dem Velo noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Dole.

Notre-Dame de Dole

Die Passage durch diese Füssgänger-Schleuse erweist sich als Herausforderung mit dem volbepackten E-Bike. Wir hätten trotz Sacochen besser den Velo-Bypass (rechts) benützt. Wenn man das Velo am Gepäckträger etwas anhebt, geht das recht gut.

Die Rückfahrt mit der Bahn wickelt sich problemlos ab. Die Züge fahren pünktlich und es ist ausreichend Platz für uns und für die Velos vorhanden.

In Belfort nehmen wir noch eine kleine Mahlzeit in einem Strassencafé nahe beim Bahnhof zu uns. Erst ist es noch kurz sonnig. Dann kommen schwarze Wolken mit Wind auf. Als ein Mini-Tornado gezielt Annette's Pommes-Frittes aufsaugt und entführt (meine bleiben unbehelligt), brechen wir auf und eilen zum Bahnhof.

Am Bahnhof in Belfort erhalten wir die Bestätigung, dass unser Entscheid, die Tour vorzeitig abzubrechen, richtig war.


© 2009-2019 Röbi Sturzenegger