Britische Inseln mit Bahn und Fähre
vom 28.07. bis 05.08.2017

Inhaltsverzeichnis

27.07.2017  -  Morgen geht's los

28.07.2017  -  Aarau - Basel - Paris - Morlaix - Roscoff (Frankreich)

28. auf 29.07.2017  -  Roscoff (Frankreich) - Ringaskiddy (Irland)

29.07.2017  -  Ringaskiddy (Irland) - Cork (Irland) - Dublin (Irland) - Belfast (Nordirland)

30.07.2017  -  Belfast (Nordirland) - Douglas (Isle of Man) und Ausflug nach Laxey

31.07.2017  -  Douglas (Isle of Man) - Heysham (England) - Lancaster (England) - Warrington (England) - Chester (England) - Holyhead (Wales)

01.08.2017  -  Holyhead (Wales) - Dublin (Irland) - Rosslare (Irland)

02.08.2017  -  Rosslare (Irland) - Fishguard Harbour (Wales) - Cardiff Central (Wales) - Bristol Parkway (England) - Stafford (England) - Liverpool Lime Street (England) - Birkenhead Hamilton Square (England)

02. auf 03.08.2017  -  Liverpool Birkenhead (England) - Belfast (Nordirland)

03.08.2017  -  Belfast (Nordirland) - Larne Harbour (Nordirland) - Cairnryan (Schottland) - Stranraer (Schottland) - Ayr (Schottland) - Glasgow (Schottland) - Stirling (Schottland) - Pitlochry (Schottland)

04.08.2017  -  Pitlochry (Schottland) - Newcastle upon Tyne (England)

04. auf 05.08.2017  -  Newcastle upon Tyne (England) - Amsterdam (Holland)

05.08.2017  -  Amsterdam (Holland) - Frankfurt am Main (Deutschland) - Basel SBB - Olten - Aarau

Übersicht alle Etappen


27.07.2017  -  Morgen geht's los

Morgen Freitag früh starten wir unsere vierte Reise, die sich diesmal nicht auf Grossbritannien beschränkt, sondern durch einige weitere Länder führt. Auch ist es nicht mehr eine reine Bahnreise, da wir diesmal einige Etappen mit dem Schiff und einige wenige per Bus zurücklegen werden.

Wie auf allen unseren bisherigen Reisen geht es uns nicht in erster Linie darum, fremde Städte und Dörfer zu besuchen und zu besichtigen und dort Sehenswürdigkeiten und Museen "abzuklopfen", sondern unser Motto heisst klar "Der Weg ist das Ziel". Die Städte A, B, C, ..., in denen wir übernachten werden, sind nicht primär im Fokus unserer Interessen, sondern die Etappen A-B, B-C, ..., die sie verbinden.

Um die Reiseetappen möglichst intensiv geniessen zu können, leisten wir uns 1. Klasse, die dank des gebuchten Interrail Global Pass gar nicht so besonders teuer ist.

Interrail Global Pass für 10 Tage innerhalb eines Monats

Der Interrail Global Pass für mich kostet EUR 386.00 und ermöglicht uns unbeschränkte Bahnfahrten in der 1. Klasse in fast allen Ländern Europas an zehn beliebigen Tagen innerhalb eines Monats. Für Christoph kostet es etwas mehr (EUR 429.00), weil er als Junior noch nicht in den Genuss des Senioren-Rabattes kommt.

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28.07.2017  -  Aarau - Basel - Paris - Morlaix - Roscoff (Frankreich)

Aarau, Interregio nach Basel SBB

Basel SBB, TGV Lyria nach Paris Gare de Lyon

Paris Gare de Lyon, M14 nach Bercy

Paris Bercy, M6 nach Gare Montparnasse

Paris, La Seine von der Pont de Bercy

Paris, Gare Montparnasse, TGV nach Morlaix

Abfalltrennung in Morlaix

Von Morlaix fahren wir mit dem Bus nach Roscoff (am Atlantik), wo unser schwimmendes Hotel Pont Aven der Britanny Ferries auf uns wartet. Dieses soll uns zwischen heute 20:30 und morgen 09:30 nach Irland bringen.

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28. auf 29.07.2017  -  Roscoff (Frankreich) - Ringaskiddy (Irland)

Dieses Fährschiff bringt uns von Roscoff nach Ringaskiddy. Es ist die Pont Aven der Britanny Ferries. Das Schiff ist 185 Meter lang, 31 Meter breit und wiegt 40'000 Tonnen. Es fasst 2'400 Passagiere, 650 Autos und hat eine Reisegeschwindigkeit von 42 km/h.

Pont Aven der Britanny Ferries

Pont Aven der Britanny Ferries

Pont Aven - Der Pool ist leer, wohl wegen des zu erwartenden hohen Seeganges

Pont Aven, Helikopter-Platz für Winden-Einsätze

Pont Aven, Salon

Pont Aven, Unterhaltung für Kinder

Pont Aven, Längs-Gang

Pont Aven, Blick in die Kommandobrücke

Die Überfahrt ist stürmisch mit hohen Wellen. Trotz der Grösse des Schiffes schaukelt es ziemlich stark. Wenn sich der Bug des Schiffes hoch emporhebt und dann auf eine hohe Welle fällt, kracht es furchterregend durchs ganze Schiff.

Christoph im Wind

Ankunft in Ringaskiddy (bei Cork)

Ankunft in Ringaskiddy (bei Cork)

Ankunft in Ringaskiddy (bei Cork)

Ankunft in Ringaskiddy (bei Cork)

Ankunft in Ringaskiddy (bei Cork) - Das Schiff wird festgemacht

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29.07.2017  -  Ringaskiddy (Irland) - Cork (Irland) - Dublin (Irland) - Belfast (Nordirland)

Heute morgen nach der Ankunft in Ringaskiddy fahren wir mit dem Bus nach Cork zur Kent Railway Station. Der Intercity der Irish Rail bringt uns dann nach Dublin (Heuston Station). Der Steuerwagen hat ein grosses Gepäckabteil, sowie Motoren und Generator für die Stromversorgung, aber keinen Antrieb (deshalb ist es ja auch ein Steuerwagen und nicht ein Triebkopf). Geschoben wird der Zug von einer Class 201 Engine (6/6).

Cork, Kent Railway Station, Zug der Irish Rail nach Dublin, Steuerwagen

Cork, Kent Railway Station, Zug der Irish Rail nach Dublin

Zug Cork - Dublin (unterwegs), Lokomotive Class 201 (222 River Dargle)

Im Zug Cork - Dublin

Dublin Heuston Station nach der Ankunft von Cork

Dublin Heuston Station nach der Ankunft von Cork

Dublin LUAS Tram für Transfer nach Connolly Station

Dublin Connolly Station, Abfahrtstafel

Weiter geht's von Dublin Connolly Station mit einem Intercity der Irish Rail nach Belfast Central. Bei der Lok handelt es sich um die 8209 (Class 201), die im Besitz der Northern Ireland Railways ist.

Dublin Connolly Station, Intercity der Irish Rail nach Belfast

Dublin Connolly Station, Intercity der Irish Rail nach Belfast

Im Zug von Dublin nach Belfast

Die beiden Reiseetappen mit Intercities der Irish Rail haben uns sehr gut gefallen. Beide Züge waren sauber, in gutem Zustand und äusserst pünktlich unterwegs. Es ist an den Bahnhöfen und im Zug genügend, sehr freundliches Personal präsent. Dass man in der ersten Klasse am eigenen Platz verpflegt wird, ist hier fast selbstverständlich.

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30.07.2017  -  Belfast (Nordirland) - Douglas (Isle of Man) und Ausflug nach Laxey

Der grüne Teil der Strecke ist missglückt

Zuerst verschieben wir uns von Belfast Botanic Station nach Belfast Yorkgate Station mit dem Zug. Den Weg von Belfast Yorkgate Station zum Albert Quai legen wir dann zu Fuss zurück.

Belfast Botanic Station, Zug nach Belfast Yorkgate Station.

Wir warten auf die Manannan der Steam-Packet Company. Als das Schiff endlich da ist, gehen die angekommenen Fuss-Passagiere (die Mehrheit der Passagiere sind mit dem Auto unterwegs) zum Terminal, wo wir warten.

Interessant ist das Handling des Gepäckes. Wir haben bereits eingecheckt und warten auf der Seite, wo das Gepäck der angekommenen Passagiere vom Gepäck-Wägeli-Zug auf das Förderband geladen wird. Die Passagiere auf der anderen Seite des Förderbandes sind zum Teil im Terminal und zum Teil vor dem Terminal und warten auf das Gepäck, das hier am Boden liegt, weil es keinen Platz mehr hat auf dem Band. Die Passagiere, deren Gepäck auf dem Förderband Runden dreht, können nicht rein, weil die anderen, deren Gepäck noch auf dem Boden liegt, den Platz versperren. So dauert es ewig lang, bis alle Passagiere mit ihrem Gepäck endlich das Feld geräumt haben.

Handling des Gepäckes der angekommenen Passagiere am Belfast Albert Quai

Endlich können wir auf's Schiff. Bei der Manannan handelt sich um ein 96 Meter langes, sehr schnelles Fährschiff (Katamaran) mit einer Leistung von 28'800 kW (39'168 PS), das eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Knoten (92.6 km/h) erreichen soll.

Manannan der Steam-Packet Company

Manannan - Autodeck

Bei der Ausfahrt aus dem Hafen begegnen wir einem Umladeplatz für Wind-Turbinen. Auf dem Bild sieht man vor allem die Masten.

Umschlagplatz für Windturbinen bei der Ausfahrt aus Belfast

Die Manannan fährt mit einer Reise-Geschwindigkeit von 60 bis 65 km/h (mit GPS gemessen). Das ist zwar weit weg von der angegebenen Höchstgeschwindigkeit von über 90 km/h, aber immer noch eindrücklich schnell. Das Schiff wird bewegt durch vier Wasser-Düsen. Diese sind schwenkbar angeordnet, um die Richtung des Schiffes ändern zu können.

Waterjet Antrieb der Manannan

Unterwegs überholen wir die Mersey der Stena Lines. Diesem Schiff werden wir auf dieser Reise nochmals begegnen (dann als Passagiere).

Die Mersey der Stena Lines

Wir umfahren Isle of Man am südwestliche Zipfel um die Insel Calf of Man. Diese liegt etwa einen Kilometer entfernt von Isle of Man, getrennt durch den Calf Sound, der scheinbar (mindestens von grossen Schiffen) nicht passierbar ist.

Insel Calf of Man am südwestlichen Zipfel der Insel Isle of Man

Mit einer halben Stunde Verspätung kommen wir in Douglas (Isle of Man) an. Beim Anlegemanöver an die Entladerampe sieht man eindrücklich wie der Antrieb mit den vier Wasserdüsen funktioniert. Um das Schiff rückwärts bewegen zu können, wird eine Schubumkehr geschaltet.

Waterjet Antrieb der Manannan beim Manövrieren

Douglas Passerelle zum Terminal

Douglas in der Passerelle zum Terminal

Douglas Blick auf die Loch Promenade

Douglas - nach der Ankunft

Das Tram in Douglas hat eine Leistung von genau einem PS. Es verkehrt vom Fähren-Terminal entlang der Loch Promenade, der Harris Promenade, der Central-Promenade und der Queens Promenade bis zum Derby Castle Terminus. Grosszügig ist die ganze Strecke doppelspurig ausgerüstet.

Douglas Pferdetram

Douglas Pferdetram

Kreuzungen sind auf der durchgehenden Doppelspurstrecke kein Problem

Jedes Pferd hat einen Namen. Unser "Motor" heisst Torrin

Torrin ist sogar auf dem Billet aufgedruckt.

Endstation Derby Castle Terminus

Erfrischung in der Terminus Tavern

Nach der Fahrt mit dem Pferdetram bis Derby Castle Terminus fahren wir von dort mit dem Manx Electric Railway bis nach Laxey. Das ist nur knapp die halbe Strecke zwischen Derby Castle Terminus und Ramsey. Aber wir planen ja, von Laxey aus den Snaefell Mountain zu bereisen.

Ausgangspunkt des Manx Electric Railway beim Derby Castle Terminus

Depot und (vermutlich) Betriebswerk (auch beim Derby Castle Terminus)

Auch hier ist die ganze Strecke (mindestens bis Laxey) doppelspurig ausgelegt.

Manx Electric Railway, Ankunft in Laxey

Manx Electric Railway, Laxey, Zug aus Richtung Ramsey

Manx Electric Railway, Rangiermanöver

Manx Electric Railway, Führerstand

Nach der Ankunft in Laxey ist eigentlich geplant, mit dem Snaefell Mountain Tramway auf den höchsten Berg der Insel, eben auf den Snaefell Mountain zu fahren. Leider erreichen wir Laxey mit etwa 20 Minuten Verspätung, sodass wir die letzte Bergfahrt verpassen. Sehr, seeehhhr schade! 😥

Da noch talfahrende Fahrzeuge in Laxey einfahren, kann ich doch noch ein paar Bilder machen. Der Snaefell Mountain Tramway hat eine Spurweite von 1067 mm (im Gegensatz zum Manx Electric Railway, der eine Spurweite von 914 mm hat). Eine Besonderheit ist die in der Mitte des Gleises angeordnete Bremsschiene, an der mittels Rollen gebremst werden kann.

Snaefell Mountain Tramway

Snaefell Mountain Tramway, Bremsschiene

Snaefell Mountain Tramway, Bremsrollen

Christoph besucht noch das Laxey Wheel, ein eigenartiges Wasserrad. In der Zwischenzeit ruhe ich mich in einem Pub bei einer Tasse Tee aus. Da die Reise auf den Snaefell Mountain ins Wasser gefallen ist, bleibt uns nichts anderes, als wieder nach Douglas zurückzufahren. Auf der Rückfahrt vom Derby Castle Terminus zum Hotel mit dem Pferdetram entdecken wir noch die Ben-my-Chree der Steam Packet Company, die uns morgen früh weiter bringen wird.

Ben-my-Chree der Steam Packet Company

Pferdetram - Rückfahrt von Derby Castle Terminus zum Hotel

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31.07.2017  -  Douglas (Isle of Man) - Heysham (England) - Lancaster (England) - Warrington (England) - Chester (England) - Holyhead (Wales)

Heute um ca. 08:15 betreten wir die Ben-My-Chree der Steam Packet Company, um nach England zu fahren. Das Schiff fährt ca. 20 Minuten vor der fahrplanmässigen Zeit in Douglas (Isle of Man) ab. Das ist aber kein Problem, weil wir 25 Minuten vor der Zeit bereit sein müssen. Das Schiff ist deutlich langsamer als das gestern. Es fährt meist so um die 32 Km/h. Das stört uns aber überhaupt nicht, denn wir wollen die Reise ja geniessen. Die Überfahrt nach Heysham dauert etwa 3.5 Stunden.

Ben-My-Chree vor der Abfahrt nach Heysham

Ben-My-Chree bereit zum Einsteigen

Ben-My-Chree kurz vor der Abfahrt

Ben-My-Chree Autodeck

Ausfahrt aus Douglas (Isle of Man)

Ausfahrt aus Douglas (Isle of Man)

Interessant (oder eher befremdend) sind die Vorschriften (im Schiff angeschlagen), was man ins Meer werfen darf und was nicht. Ich hätte eigentlich erwartet, dass man heutzutage gar nichts ins Meer werfen darf.

Garbage Merkblatt auf dem Schiff

Etwa 20 Meilen vor der Einfahrt nach Heysham (England) fahren wir an riesigen Windparks im Meer vorbei.

Vor Heysham, Windpark

Vor Heysham, Windpark

Einfahrt in den Hafen von Heysham

Nach dem Verlassen des Schiffes und der Entgegennahme unseres Gepäckes begeben wir uns ins Terminal-Restaurant und gönnen uns ein Sandwich.

Rechtzeitig vor der Abfahrt des Zuges nach Lancaster (Station ist unmittelbar beim Terminal) begeben wir uns auf das Perron. Uns fällt auf, dass wir die einzigen wartenden Passagiere weit und breit sind. Ich schaue im Online-Fahrplan nach und dort steht für unseren Zug: "Cancelled because of a safety inspection on an earlier train" ("Zug fällt aus wegen einer Sicherheits-Kontrolle an einem früheren Zug").

Wir schauen uns etwas um und sehen dann vor dem Terminal eine Meute von 60 Personen (warum wir genau wissen, dass es 60 Personen sind, kommt noch). Weil wir nach der Ankunft sofort in der Beiz verschwunden sind, sind wir die einzigen, die nicht mitbekommen haben, dass der Zug ausfällt. Es stellt sich heraus, dass die 60 Personen (mit uns sind es mittlerweile 62) auf einen Bahnersatzbus warten.

Der Bus kommt mit einer halben Stunde Verspätung. Als ehemaliger Buschauffeur sehe ich sofort, dass es sich um einen Bus mit ca. 50 Plätzen handelt. Obwohl wir die Personenzahl noch nicht kennen, vermuten wir (Christoph und ich) etwa 60 Personen (alle mit Reisegepäck).

Alle stürzen sich nun auf den Gepäckraum, um ihre Koffern einzuladen und nachher möglichst schnell in den Bus einzusteigen. Nach ziemlichem Drängeln (alle stehen sich gegenseitig im Weg) schaffen wir das auch. Es ist ein Bus mit 52 Plätzen. Alle Plätze sind nun belegt und 10 Personen stehen im Mittelgang. Der Busfahrer schliesst die Gepäck-Luken und kommt in den Bus. Er sieht, dass Passagiere stehen und verkündet dann, dass er nicht mit stehenden Passagieren fahren dürfe. Da wir das nicht sofort glauben, gibt es heftige Diskussionen. Letztlich setzt sich der Fahrer aber durch und 10 Passagiere müssen wieder aussteigen. Ich habe einen Platz erkämpft, aber Christoph hat zuvorkommenderweise zu Gunsten von älteren Leuten auf einen Platz verzichtet. Christoph muss also wieder aussteigen und wenn wir nicht einzeln weiterreisen wollen, muss ich halt meinen Platz auch wieder freigeben und aussteigen. Dass es ziemlich lange dauert, bis wir unser Gepäck wieder ausgeladen haben, muss ich wohl nicht erklären.

Nun, wir warten nochmals etwa 45 Minuten, bis ein zweiter Bus (diesmal ein kleinerer) kommt und auch uns nach Lancaster bringt.

Minibus, der uns schliesslich nach Lancaster bringt

Nachdem wir uns etwas geärgert (aber auch amüsiert haben), sehen wir, dass das Ganze nicht so schlimm ist. Nach etwas Umdisponieren, finden wir eine andere Bahnverbindung, die uns zur geplanten Zeit ans heutige Tagesziel bringt.

Lancaster Station

Ab Lancaster fahren wir mit einem Virgin Train (es ist ein Pendolino oder Britische Klasse 390 von Alstom) nach Warrington. Die Gesellschaft Virgin Trains ist eine meiner Lieblings-Bahngesellschaften in England. Wir werden nach dem Einsteigen in die erste Klasse des gut besetzten Zuges sofort von einer Stevardess empfangen, die uns dann umgehend einen guten Platz organisiert. Kaum sitzen wir, haben wir schon beide eine Hot-Sausage-Roll in der Hand und werden gefragt, was wir gerne trinken möchten. Wir werden in den dreiviertel Stunden, die wir im Zug sind, richtig verwöhnt (alles im Billet-Preis inbegriffen). Schade, dass wir nicht in diesem Zug bis London Euston Station bleiben können.

Lancaster, Virgin Train nach Warrington

Der Abschnitt von Warrington nach Chester ist nichts Besonderes. Der Zug der Arriva Trains Wales ist voll. Mit Mühe finden wir je noch einen einzelnen Platz und es gibt hier keine erste Klasse. Zum Glück dauert die Fahrt nur eine halbe Stunde.

Warrington Bank Quay, Arriva Train nach Chester

Chester, Güterzug bringt radioaktives Material zur Aufbereitungsanlage

Der Abschnitt von Chester nach Holyhead ist der letzte von heute. Auch hier haben wir einen Arriva Train Wales. Auch dieser Zug ist voll. Auch hier gibt es keine erste Klasse. Aber bei jedem Halt steigen mehr Leute aus als ein und schon bald lockert sich die Belegung des Zuges. Wir fahren durch schöne Gegenden und lange Zeit unmittelbar and der Küste zur Irischen See. Es wird sehr gemütlich und wir geniessen die zweistündige Reise.

Chester, Arriva Train nach Holyhead

Kurz vor der Ankunft am heutigen Tagesziel Holyhead (Wales) machen wir einen Halt in Llanfairpwll­gwyngyllgogery­chwyrndrobwll­llantysilio­gogogoch. Dies ist die Ortschaft mit dem längsten Ortsnamen Europas.

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01.08.2017  -  Holyhead (Wales) - Dublin (Irland) - Rosslare (Irland)

Heute können wir ausschlafen. Unser Schiff nach Irland fährt erst um 11:50. Da heute 1. August ist, zünden Christoph und ich erstmal ein paar Raketen und singen dazu die Schweizer Nationalhymne (4-stimmig natürlich) 😀.

Das Schiff für die heutige Überfahrt ist die Jonathan Swift der Irish Ferries. Es ist ein ähnliches Schiff wie die Manannan der Steam Packet Company. Es ist auch ein schneller Katamaran mit vier Waterjets als Antrieb. Was uns vorgestern bei der Manannan nicht aufgefallen ist, aber heute: Diese Schiffe, die mit vier Wasser-Düsen angetrieben sind, haben scheinbar keinen Hilfsantrieb wie Bug- oder Heckstrahl-Ruder. Da die Düsen links und rechts unabhängig geschwenkt und auch die Schubumkehr-Klappen individuell geschaltet werden können, kann damit jede gewünschte Bewegung des Schiffes (ausser nach unten und nach oben 😀) durchgeführt werden.

Holyhead, Jonathan Swift der Irish Ferries

Jonathan Swift der Irish Ferries, Autodeck

Jonathan Swift der Irish Ferries, Salon

Ausfahrt aus Holyhead, Leuchtturm

Ausfahrt aus Holyhead

Ausfahrt aus Holyhead, Ulysses der Irish Ferries

Ausfahrt aus Holyhead, Adventurer der Stena Lines

Jonathan Swift der Irish Ferries beim Cruisen mit 57 km/h Richtung Dublin

Einfahrt nach Dublin

Einfahrt nach Dublin

Die Ankunft in Dublin können wir leider nicht photographieren, da wir die offene Plattform vor der Einfahrt räumen müssen 👎.

Nach zwei Stunden Aufenthalt in Dublin Connolly Station besteigen wir den Zug nach Rosslare. Der Zug führt leider keine erste Klasse und die Platzverhältnisse sind dementsprechend eng. Er ist gut besetzt, aber trotzdem gelingt es uns noch einen guten Platz zu finden. Knapp die Hälfte der Strecke führt entlang der Küste und ist sehr interessant. Der Rest führt durch sehr grüne Landschaften, ist aber eher etwas eintönig. Trotz häufigem Bummeln wird der Fahrplan eingehalten. Nach knapp drei Stunden Fahrt mit Halt an 14 Stationen erreichen wir Rosslare.

Dublin Connolly Station, Zug der Irish Rail nach Rosslare

Nach der Ankunft in Rosslare um 19:25 marschieren wir (ich schon ziemlich unterhopft) in knapp 15 Minuten ins Hotel. Das Hotel hat ein schönes Restaurant, das tatsächlich offen hat und warme Mahlzeiten bis spätabends anbietet. Wir bestellen unser Essen aus der Karte (Rindsfilet mit Gemüse und Pommes Frittes). Als ich mein sehnlichst erwartetes Bier bestellen will, tritt der absolute Super-GAU ein: Es gibt kein Bier in dieser Beiz. Die Bier-Lizenz ist mit der Wein-Lizenz nicht abgedeckt und wäre sehr teuer. Ich kann es fast nicht glauben, aber es gibt wirklich kein Bier. In meiner Not behelfe ich mir mit Wein, aber meine Unterhopfung hat mittlerweile ein besorgniserregendes Ausmass angenommen. Falls ich diese Nacht überlebe, werde ich morgen weiter berichten ........ .

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02.08.2017  -  Rosslare (Irland) - Fishguard Harbour (Wales) - Cardiff Central (Wales) - Bristol Parkway (England) - Stafford (England) - Liverpool Lime Street (England) - Birkenhead Hamilton Square (England)

Heute müssen wir um 05:50 aufstehen 😴. Frühstück gibt es um 06:45 und um 07:20 müssen wir im Stena-Terminal sein. Dieses Bild entstand auf dem Fussmarsch an den Hafen. Unser Schiff (Europe von Stena Lines) ist versteckt hinter der Isle of Inishmore von Irish Ferries. Leider können wir von unserem Schiff kein vernünftiges Bild machen vor der Abfahrt. Wir probieren es dann nach der Ankunft nochmals.

Die Isle of Inishmore verdeckt die Sicht auf unser Schiff (Europe, Stena Lines)

Die Europe von Stena Lines fährt pünktlich um 08:00 ab. Es regnet, aber weil wir härti Sieche sind, halten wir uns trotzdem auf der Dachterrasse auf.

Hafen Rosslare von der Stena Europe aus

Auf der Stena Europe, Christoph im Regen

Ausfahrt aus Rosslare mit der Stena Europe

Ausfahrt aus Rosslare mit der Stena Europe

Ca. drei Stunden nach der Abfahrt in Rosslare (Irland) fahren wir in Fishguard (Wales) ein.

Einfahrt nach Fishguard mit der Stena Europe

Einfahrt nach Fishguard mit der Stena Europe

Ankunft in Fishguard mit der Stena Europe

Und hier noch das versprochene Bild der Stena Europe nach der Ankuft in Fishguard (geschossen von Christoph auf einer seiner Geo-Caching-Touren).

Europe der Stena Lines in Fishguard nach der Ankunft

Nach der Ankunft mit der Europe in Fishguard und der Übernahme des Gepäcks spielt sich das übliche Szenario ab: Ich gehe in die Beiz um mich zu verpflegen und das Tagebuch nachzuführen und hüte dabei die Koffern. Christoph geht auf die Piste um ein paar vorbereitete Geo-Caches zu finden.

Es ist 11:50 und unser Zug nach Cardiff soll um 12:50 abfahren. Nachher müsste man bis um 19:08 warten auf den nächsten Zug (logisch, denn dieser Zug fährt ja nur jeweils nach Ankunft einer Fähre).

Ich habe mich verpflegt und begebe mich um 12:40 auf's Perron, unmittelbar neben dem Fishguard Harbour Café. Keine Spur von Christoph. Ich werde langsam nervös. Der Zug besteht nur aus zwei Triebwagen. Ich bringe das Gepäck in den Zug und schnappe mit ein Vierer-Abteil mit guter Sicht nach draussen. An Personal sind der Lokführer, der Kondukteur und der Buffet-Wägeli-Mann anwesend. Mit letzterem plaudere ich ein wenig, frage ihn, ob er uns bis nach Cardiff begleite (ja) und ob er auch Bier habe (ja).

Christoph kommt um 12:45 und verschwindet sofort im Café um ein Sandwich zu holen (schliesslich hat er ja eine Funkuhr am Handgelenk und wird sicher spätestens um 12:49:59 wieder auf dem Perron sein). Aus Erfahrung (habe ja selber ein Sandwich konsumiert) weiss ich, dass diese frisch zubereitet werden und es demzufolge eine Weile dauert.

Um 12:48 pfeift der Kondukteur und der Wägeli-Mann heisst mich einzusteigen. Geht doch nicht, denn Christoph wartete ja noch auf's Sandwich. Ich rufe "Christoph" in's Café rein. Als er noch nicht kommt rufe ich wieder (und lauter) "Christoph". Auf Grund der Heftigkeit meines Rufens merkt er, dass es ernst gemeint ist und kommt (ohne das Sandwich, das er schon bezahlt hat). Er steigt ein und der Zug fährt ab (etwas über eine Minute zu früh). Im selben Moment kommt das Buffet-Frölein aus dem Café auf's Perron gestürzt, mit Christoph's Sandwich in der Hand. Der Wägeli-Mann öffnet die Türe nochmals und schreit hinaus, dass sie dem Zug nachrennen soll, denn der Zug halte vor dem Bahnübergang nochmals. Das macht sie auch. Nach etwa 100 Meter hält der Zug nochmals, weil der Lokführer die Barriere herunterlassen muss. Das Frölein kommt ausser Atem an und übergibt dem Wägeli-Mann das Sandwich, das dann kurz danach an Christoph weitergereicht wird. Der Wägeli-Mann sagt, dass hier immer etwa zwei Minuten zu früh abgefahren werde (wahrscheinlich weil dieser Zug ja sowieso nur für die Fähren-Passagiere ist, die schon seit mehr als einer Stunde warten).

Christoph hat sein Sandwich in der Zwischenzeit absorbiert.

Im Arriva Train nach Cardiff geniessen wir eine gemütliche und angenehme Fahrt. Es hat genügend Platz und der nette Wägeli-Mann (im Bild links auf dem Bänkli) pendelt regelmässig durch den Zug. Als Anerkennung für seine Hilfe in Fishguard Harbour konsumieren wir fleissig von seinem Buffet-Wägeli.

Fishguard Harbour, Arriva Train nach Cardiff Central

Erfrischung im Arriva Train nach Cardiff Central

Der Zug von Cardiff Central nach Bristol Parkway ist wieder mal ein Super-Zug von Great Western Railway. Genügend Platz, bequeme Sitze. Wir bekommen mehr zu Essen und zu Trinken, als wir verkraften können.

Cardiff Central, Zug der Great Western Railway nach Bristol Parkway

Um die Türe zu öffnen, muss man das Fenster herunterschieben und mit der aussenliegenden Türfalle öffnen.

Die Türe kann nur von aussen geöffnet werden

Auch der Abschnitt von Bristol Parkway nach Stafford mit einem CrossCountry-Zug ist wieder Bahnfahren vom Feinsten. Herrliche, geräumige Sitze und guter Fahrkomfort. Wir werden fast überfüttert. Sogar beim Aussteigen drückt man uns noch Guezli und etwas zu trinken in die Hand.

Bristol Parkway, CrossCountry Zug nach Stafford

Der Zug von Stafford nach Liverpool Lime Street der London Midland ist einfach ausgestattet. Wir haben genug Platz, aber nicht zuviel. Die Strecke führt haupsächlich durch Industrie-Gegenden und ist deshalb nicht schön, aber interessant und kurzweilig.

Stafford, Zug der London Midland nach Liverpool Lime Street

Die Merseyrail ist eigentlich die S-Bahn von Liverpool. Wir fahren damit von Liverpool Lime Street nach Birkenhead Hamilton Square, also nur drei Stationen. Mit einem Taxi lassen wir uns ans Stena-Terminal bringen, wo eine weitere Überfahrt über die Irische See (diesmal über Nacht) bevorsteht.

Liverpool Lime Street, Zug der Merseyrail nach Birkenhead Hamilton Square

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02. auf 03.08.2017  -  Liverpool Birkenhead (England) - Belfast (Nordirland)

Für die Überfahrt nach Belfast steht nicht wie erwartet die Mersey der Stena Line bereit, sondern die Lagan (auch der Stena Line). Das ist ein baugleiches Schwester-Schiff der Mersey. Das Schiff ist 186 Meter lang und 26 Meter breit. Es fasst 980 Passagiere und hat eine Höchstgeschwindigkeit von 44 km/h. Die Fahrzeit beträgt etwa acht Sunden. Wir haben geräumige Kabinen zum Übernachten. Es wird eine sehr ruhige Fahrt und in der Kabine fühlt es sich fast an wie in einem Hotelzimmer (allerdings ohne Fenster).

Liverpool Birkenhead, Lagan der Stena Lines

Ausfahrt aus Liverpool auf dem River Mersey

Ausfahrt aus Liverpool auf dem River Mersey

Ankunft in Belfast

Ankunft in Belfast

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03.08.2017  -  Belfast (Nordirland) - Larne Harbour (Nordirland) - Cairnryan (Schottland) - Stranraer (Schottland) - Ayr (Schottland) - Glasgow (Schottland) - Stirling (Schottland) - Pitlochry (Schottland)

Nachdem wir heute um 05:45 aufstehen mussten (wir wurden durch eine Lautsprecherdurchsage in der Kabine geweckt), sind wir jetzt im Stena-Terminal von Belfast. Wir nehmen den Bus 96 bis Belfast Nelson Street und von dort den Zug der NIRailways bis nach Larne Harbour. Etwa die Hälfte der Strecke führt der Küste entlang. Die Fahrt ist sehr angenehm. In Larne können wir unmittelbar beim P&O-Terminal aussteigen.

Belfast Nelson Street, Zug der NIRailways nach Larne Harbour

Nur vier Stunden nach der Ankunft in Belfast verlassen wir Nordirland schon wieder. Ausser bei Airline- und Schiffs-Personal kommt es wohl selten vor, dass jemand nur so kurz in Nordirland bleibt. Aber ich habe es ja bei der Einleitung geschrieben: Der Weg ist das Ziel.

Nach einem etwas komplizierten Check-In-Verfahren werden wir mit einem Bus vom Terminal auf's Schiff (P&O Ferries: European Causeway) gefahren. Der Bus fährt mit uns in den Bauch des Schiffes. Dort bleibt der auch während der Überfahrt und wir können unser Gepäck im Bus lassen. Die Überfahrt nach Cairnryan dauert nur zwei Stunden und verläuft sehr ruhig. Es bleibt uns gerade Zeit, unser verpasstes Frühstück nachzuholen.

Die folgenden beiden Bilder zeigen unser Schiff, die European Causeway von P&O Ferries bei der Einfahrt nach Larne.

European Causeway von P&O Ferries

European Causeway von P&O Ferries

Dieser Bus fährt mit uns auf's Schiff und in Cairnrian wieder an Land

Larne Harbour, Blick auf Bahnhof und Hafenanlagen von der European Causeway

Larne Harbour, Blick auf Hafenanlagen von der European Causeway

Ausfahrt aus Larne Harbour mit der European Causeway von P&O Ferries

Ausfahrt aus Larne Harbour mit der European Causeway von P&O Ferries

European Causeway, Salon

Einfahrt nach Cairnryan mit der European Causeway von P&O Ferries

Einfahrt nach Cairnryan mit der European Causeway von P&O Ferries

Einfahrt nach Cairnryan mit der European Causeway von P&O Ferries

Einfahrt nach Cairnryan mit der European Causeway von P&O Ferries

Cairnryan, P&O Terminal

Bei der Ankunft in Cairnryan mit der European Causeway werden wir mit dem gleichen Bus wieder aus dem Schiff ins P&O Terminal gebracht. Mit einem Shuttle-Bus fahren wir nach Stranraer und von dort geht's dann weiter mit der Bahn.

Die Bahnfahrt mit einem Scotrail Zug von Stranraer nach Ayr ist wunderbar. Es geht durch einsame, hügelige Gegenden, die sehr an die Scottish Highlands erinnern.

Stranraer, Scotrail Zug nach Ayr

Ayr, Scotrail Zug nach Glasgow Central Station

In Glasgow müssen wir von der Central Station zur Queen Street Station transferieren. Das machen wir mit dem Bus, obwohl es zu Fuss wahrscheinlich schneller wäre.

Glasgow Queen Street, Scotrail Zug nach Stirling

Pitlochry, Zug der Virgin Trains von Stirling nach Pitlochry

Pitlochry Bahnhof nach der Ankunft mit dem Virgin Train

Pitlochry Bahnhof nach der Ankunft mit dem Virgin Train

Hier in Pitlochry haben wir unser Tagesziel erreicht. Zu Fuss geht es zum Hotel.

Atholl Villa Guest House

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04.08.2017  -  Pitlochry (Schottland) - Newcastle upon Tyne (England)

Heute müssen wir nicht so früh aufstehen. Wir haben ja auch "nur" ein paar Bahn-Etappen vor uns.

Von Pitlochry fahren wir im Virgin East Coast Train nach Perth. Da wir ausgiebig gefrühstückt haben, lehnen wir freundlich ab, als man uns im Zug etwas zum Zmorge bringen will. Trotzdem kommt noch ein kleines Frühstück, das wir dann schlussendlich auch noch schaffen.

Pitlochry, Virgin East Coast Train nach Perth

Perth Station

Perth, Scotrail Train nach Dundee

Von Dundee fahren wir mit dem Virgin East Coast Train nach Newcastle upon Tyne. Der Zug ist fast voll. Trotzdem finden wir noch zwei Plätze.

Dundee, Virgin East Coast Train nach Newcastle upon Tyne

Wir überqueren den River Tay an der Stelle, wo im Jahr 1879 die Eisenbahnbrücke unter einem fahrenden Zug einstürzte und dabei alle ca. 75 sich im Zug befindenen Personen um's Leben kamen. Auf dem ersten Bild sieht man noch Reste der Pfeiler der eingestürzten Brücke.

Dundee, Stelle des Tay Bridge Disaster im Jahr 1879

Dundee, Stelle des Tay Bridge Disaster im Jahr 1879

Nach einer zügigen Fahrt zu einem grossen Teil entlang der Küste zur Nordsee erreichen wir pünktlich Newcaste upon Tyne.

Newcastle Central nach der Ankunft

Mit einem Bus der dänischen Reederei DFDS werden wir ans DFDS-Schiffs-Terminal gebracht.

Newcastle, DFDS Transfer Bus

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04. auf 05.08.2017  -  Newcastle upon Tyne (England) - Amsterdam (Holland)

Dies ist unsere letzte Schifffahrt auf dieser Reise. Es ist aber auch die längste, die schönste und die angenehmste (aber auch die teuerste). Das Schiff ist die King Seaways der dänischen DFDS Reederei. Es hat viele Outside-Areas um sich umzusehen, unter anderem ganz vorne direkt unter der Kommandobrücke und zuhinterst ganz oben (auf Deck 11) mit Restaurationsbetrieb. Die Kabinen sind geräumig, die See ist ruhig und das Nachtessen excellent.

King Seaways der dänischen Reederei DFDS

Deck 11 - mein Lieblingsdeck

Auf der King Seaways, noch vor dem DFDS Terminal Newcastle

Auf der King Seaways, noch vor der Abfahrt auf dem River Tyne

Auf der King Seaways, noch vor der Abfahrt auf dem River Tyne, Christoph

Auf der King Seaways, noch vor der Abfahrt auf dem River Tyne

Wir sind bereit für's Nachtessen.

Auf der King Seaways, noch vor der Abfahrt auf dem River Tyne

Wiederum auf Deck 11

Abenddämmerung

Knapp 15.5 Stunden nach der Abfahrt in Newcastle fahren wir in den Hafen von IJmuiden (etwa 15 km ausserhalb von Amsterdam) ein.

Einfahrt nach IJmuiden, Windpark im Hintergrund

Einfahrt nach IJmuiden

Einfahrt nach IJmuiden, Badestrand

Noch ein paar Meter zum DFDS Terminal IJmuiden

Wir werden vom Bus der DFDS an den Bahnhof Amsterdam Centraal geführt.

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05.08.2017  -  Amsterdam (Holland) - Frankfurt am Main (Deutschland) - Basel SBB - Olten - Aarau

Die Rückfahrt von Amsterdam ist nicht besonders spannend. Diese müssen wir einfach noch "absitzen".

Amsterdam Centraal, ICE der DB nach Frankfurt am Main

Frankfurt am Main Hauptbahnhof, ICE der DB nach Basel SBB

Basel SBB, Interregio nach Olten

Olten, Regio Express nach Aarau

Damit ist unsere Reise beendet und wir sind wieder zu Hause. Toll war's!

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Übersicht alle Etappen

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© 2009-2017 Röbi Sturzenegger